In die Erfolgsspur zurückgefunden Der SV Großräschen hat sein Heimspiel gegen den Kolkwitzer SV mit 1:0 gewonnen. Dabei wiesen die Gäste, die nach ihren Siegen gegen die Aufstiegsanwärter VfB Krieschow und Wacker Cottbus-Ströbitz selbstbewusst nach Räschen kamen, deutlich gewachsene Spielstärke und Selbstvertrauen nach. So entwickelte sich vom Anpfiff weg eine temposcharfe und intensive Begegnung, bei der Kolkwitz die spielerisch bessere Note einbrachte, die Gastgeber aber torgefährlicher waren. Den ersten Aufreger gab es in der 14. Minute, als Waltschew im Kolkwitzer Tor einen Großräschener Standard entschärfen konnte. Vier Minute später schlenzte Sebastian Mattuschka einen Schuss nur knapp über das linke Dreiangel. Als Thomas Kandler eine Minute später im zweiten Versuch eine Eingabe scharf vor das Tor brachte, es dort aber keinen Abnehmer gab, sollte dies für lange Zeit die letzte erwähnenswerte Torchance bleiben. Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gab es noch einen Fernschuss auf Großräschener Seite zu registrieren, während die Gäaste aus Kolkwitz im ersten Abschnitt komplett chancenlos blieben.
Mit Beginn der zweiten 45 Minuten drängte der Kolkwitzer SV verstärkt auf das Führungstor und lockerte dabei etwas seinen Deckungsverbund. Dies nutzten die Räschener zu Kontergegenstößen. So wurde in der 53. Minute über die rechte Seite Sebastian Mattuschka im Strafraum mustergültig freigespielt, sein Schuss ging jedoch haarscharf über das Tor. Drei Minuten später dann die Führung für die Hausherren. Ein Freistoß aus 25 Metern schlug unhaltbar für den Kolkwitzer Torwart im Dreiangel ein. Die Gäste reagierten mit wütenden Angriffsbemühungen, bei denen aber der letzte, genaue Pass in die Spitze zumeist fehlte. Trotzdem erarbeiteten sie sich nun auch Chancen. Der quirlige Helbig setzte sich in der 58. Minute am Strafraum durch, der Schuss ging aber knapp am rechten Pfosten vorbei. In der 63. Minute musste SVG-Keeper Marian Miottke sein ganzes Können aufbieten, um nach einem Eckball eine Kolkwitzer Großchance zu entschärfen. Die letzten 25 Minuten sahen dann eine anrennende Kolkwitzer Mannschaft und konternde Gastgeber. So hatten die Hausherren in der 68. und 74. Minute noch zwei gute Gelegenheiten, die aber durch Thomas Kandler und Sebastian Mattuschka vergeben wurden. Am Ende hielt aber die Räschener Abwehr den KSV-Angriffsbemühungen stand und konnte so einen wichtigen Heimerfolg gegen stark aufspielende Gäste sichern.
Quelle: Mein Gehirn (und so an die Lausitzer Rundschau gemailt)
Der Großräschener Verteidiger Denny Zeume (M.) setzte sich in dieser Szene gegen einen Kolkwitzer durch.Bildquelle: LR Senftenberg
Zuletzt geändert von Ingo am Mo 14. Feb 2011, 17:00, insgesamt 1-mal geändert.