Ein Spiel das keinen Sieger verdient hatIm letzten Kreisderby der Hinrunde trennten sich die TSG Großkoschen und der SV Großräschen leistungsgerecht mit einem 2:2-Unentschieden. Dabei hatte diese Partie auch keinen Sieger verdient, denn beiderseits blieben die spielerischen Mittel limitiert. So entwickelte sich auf schwierigem Geläuf eine kampfstarke Auseinandersetzung, die jedoch ausschließlich auf Zufälligkeiten basierte. Dabei entwickelten die Hausherren zunächst den größeren Angriffsdruck. In der 9. Minute tauchte Seemann allein vor Räschens Schlussmann Tilo Roick auf, scheiterte aber an dessen guter Abwehrtat. Auch die folgende Ecke brachte große Gefahr für das SVG-Tor. Eine fast identische Situation dann sechs Minuten später. Aber erneut hielt Tilo Roick stark. Den Spielverlauf auf den Kopf stellte dann Henry Lüdeck in der 15. Minute. Mit seinem Torschuss überraschte er den etwas zu weit vor dem Tor postierten Koschener Keeper Kschuppa und traf zur 1:0-Führung für Großräschen. Aber auch dieser Treffer gab dem Räschener Spiel keine Sicherheit. Nur zwei mal wurde es noch mal gefährlich. Zuerst schoss Raphael Schulz in der 27. Minute eine Direktabnahme knapp am Dreiangel vorbei, dann scheiterte Thomas Kandler kurz vor der Pause nach sehr gutem Freispielen durch Ingo Paulick am Koschener Schlussmann.
Auch die zweite Halbzeit begann sehr zerfahren. Die Partie plätscherte so vor sich hin, ehe die Gastgeber in der 58. Minute urplötzlich zum Ausgleich kamen. Ein abgewehrter Einwurf landete bei einem Koschener Spieler, der den Ball postwendend in eine Spielertraube im Räschener Strafraum zurückbeförderte. Dort hielt Barnitzky reaktionsschnell seinen Fuß hin und so abgefälscht, landete der Ball im Räschener Tor. Jedoch zeigte der SVG Moral und kämpfte sich zurück ins Spiel. Nach einem Querschläger des Koschener Hülster in der 69. Minute kam der Ball zu Sebastian Mattuschka, der mit einer feinen Einzelleistung die erneute Führung für den SVG herausschoss. Danach schien es, als ob der Widerstand der Gastgeber gebrochen wäre. Viel ging bei den Einheimischen nicht mehr. Allerdings versäumten es die Räschener auch, die endgültige Entscheidung herbeizuführen. So kam es in der 85. Minute wie so oft im Fußball. Zunächst lief der eigentlich entscheidende Konter der Gäste, der aber im 1:1 gegen den hier stark reagierenden Koschener Torwart leichtfertig vergeben wurde. Im Gegenzug segelte ein hoher Ball in den Räschener Strafraum. Dort faustete Tilo Roick den Ball seinem Mitspieler Sebastian Stroech in den Rücken. Von dort prallte das Spielgerät Kühn vor die Füße, der gedankenschnell ins leere Tor vollendete. Danach sah man konsternierte Gäste und eine einheimische Mannschaft, die sich mit dem Unentschieden zufrieden gab. So blieb es am Ende beim letztendlich leistungsgerechten Unentschieden, mit dem die Koschener aber mehr anfangen können als die Räschener.
Quelle: mein Gehirn
Sie schenkten sich nichts: Sebastian Stroech, Marcel Liese (beide SVG), Felix Barnitzky (TSG) und Jan Kalus (SVG, v.l.).Bildquelle: Lausitzer Rundschau, Lokalredaktion Senftenberg
Zuletzt geändert von Ingo am Mo 12. Dez 2011, 16:17, insgesamt 1-mal geändert.