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2007/07/30_Trainingslager in Mrzezyno, 3. Tag

BeitragVerfasst: Mo 3. Aug 2009, 16:50
von Ingo
Montag, der 30.7.2007


Der „Ernst des Lebens“ begann für die Räschener Akteure bereits um 7 Uhr, denn da stand die erste Einheit des Tages, ein frühmorgendlicher Ausdauerlauf, auf dem Programm. Absolviert wurde dieser Lauf am Strand der Ostsee. Leider schlug in der Nacht das Wetter von Sonnenschein und Windstille auf Regenschauer und Sturm um. Ein Zustand übrigens, der eigentlich bis auf einen Tag immer zutraf und weswegen es, außer vom Donnerstag, keine weiteren Bilder von den morgendlichen Aktivitäten gibt (Schutz der teuren Digitalkameras). Gelaufen wurde jeweils eine 3 Kilometer lange Strecke hinzu, gefolgt von einer kurzen Erholung in Form von Stretch- und Dehnübungen, und die gleiche Strecke (3 Kilometer) wieder zurück. Danach blieb ein wenig Zeit zum Duschen, ehe es um 8 Uhr das Frühstück gab. Nach dem Frühstück verkrochen sich fast alle Akteure wieder in ihre Betten, da die Vormittags-Einheit erst um 10 Uhr begann. „Fast alle Akteure“ deswegen, weil sich einzig der Schreiber dieser Zeilen in dieser Zeit auf den Weg machte, die weiteren Planungen der Vormittags-Trainingseinheiten für die Woche zu organisieren.
Wie schon erwähnt, hatte es in der Nacht monsunartig geschüttet und es regnete auch am frühen Montag-Morgen noch ziemlich doll. Trotzdem sollte das geplante Programm für den Vormittag konsequent durchgezogen werden.

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Warten in der Hotelhalle. Bei diesem miesen Wetter wollte keiner vor die Tür


Als hätte der Wettergott aber ein Einsehen gehabt, kam pünktlich zum Trainingsbeginn die Sonne hervor.
Die Schwerpunkte dieser Trainingseinheit beinhalteten Schnellkraft und Schnelligkeitsausdauer. Dies wurde in 2 Gruppen angegangen. Gruppe 1 absolvierte Sprints im tiefen, weichen Sand des Ostseestrandes (leider keine Bilder vorhanden), während sich Gruppe 2 zum ersten Mal mit dem schon im letzten Jahr genutzten „kleinen Anstieg“ auseinandersetzen musste.
Und los ging’s...

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Kantex (li.) und Friday

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Zwischen den jeweiligen Durchgängen gab’s natürlich auch die verdiente, aktive Erholung. Anschließend erfolgte die große Rotation, indem die Gruppe 1 vom Strand zum Berg wechselte und andersherum die Gruppe 2 zur Küste weiterzog.
Auch für die Gruppe 1 begann so gleich der „Ernst des Lebens“:

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Torwart M. Büttner „bekämpft“ den Berg. Dahinter die Neulinge M. Lehmann (li.) und S. Kalz (in rot, leider vom Baum verdeckt). Auf dem Weg nach unten: S. Mattuschka, D. Scholz und A. Müller (v.l.)

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Vorn: A. Müller, im Bergansprint: Ch. Mommert (li.) und S. Mattuschka


Auch diese Gruppe zog das harte Programm vorbildlich durch.

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Geschafft aber glücklich nach vollbrachter „Quälerei“


Gegen 11.30 Uhr kamen dann beide Gruppen nahezu zeitgleich wieder am Hotel an. Hier stand nun zuerst die Beachtung der Hotelregeln im Vordergrund, konnte man mit dreckigem Schuhwerk doch nicht den marmorbedeckten Boden der Rezeptionshalle verschmutzen.

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Rapha (li.) und Galli beim Entleeren der Schuhe vom Ostseesand


Nach erneutem Duschen und einem schmackhaften Essen stand für die Aktiven die wohlverdiente Mittagsruhe auf dem Programm, während sich die Verantwortlichen in den von der Stadt Großräschen zur Verfügung gestellten Kleintransporter setzten und nochmals zum Sportplatz fuhren, um zu schauen, wie der Rasen die enormen Wassermengen der letzten Nacht verkraftet hatte. Leider wurden die Befürchtungen dahingehend bestätigt, dass die hintere Hälfte des Platzes bis Höhe Strafraumgrenze komplett unter Wasser stand. Dies hieß nun eine kurzfristige Änderung des nachmittäglichen Trainingsplanes, da man ja nun mit 19 Spielern inklusive Torleuten quasi nur eine Kleinfeldfläche zur Verfügung hatte.
Da hier in Mrzezyno nur ein Fahrzeug zur Verfügung stand (der Bus des Bauunternehmens Strohmeier fuhr bereits am Sonntag-Vormittag wieder nach Großräschen zurück), musste der Transport der Mannschaft in 2 Gruppen erfolgen. So startete der erste Teil um 14.45 Uhr in Richtung Sportplatz. Allerdings hatte es mittlerweile wieder so richtig angefangen zu regnen. Diesen extremen Regenmengen ist es auch zu verdanken, dass es von diesem Training leider keine Bilder gibt, da man die Digitalkameras vernünftigerweise dieser Nässe nicht aussetzen wollte.
Trotz des strömenden Regens wurde eine 90-minütige Trainingseinheit absolviert. Auch an diesem Nachmittag erfolgte wieder eine Zweiteilung der Mannschaft. Nach einer gemeinsamen Erwärmung bestritt die eine Gruppe intensive, individuelle Torschussformen (auch den Torwarten zu liebe, damit Diese nicht unnötig froren ==> es war an diesem Tage nämlich nur max. 15 Grad warm), während der andere Teil Pass- und Spielformen (u.a. 3 gegen 1) übte. Selbstverständlich gab es nach der Hälfte der Zeit den entsprechenden Wechsel. An ein „normales“ Training war dabei aber trotzdem nicht zu denken. Ein Problem stellte sich nun aber beim Rücktransport heraus, da ja ein Teil der Mannschaft, durchnässt und teilweise durchfroren, noch mindestens 15 Minuten auf den wiederkehrenden Transporter warten musste. Mehr schlecht als recht meisterte man schließlich auch diese nicht erwarteten Umstände, allerdings mit Folgen, welche jedoch erst am nächsten Tage auftraten.
Zunächst verlief aber alles in seinen mittlerweile gewohnten Bahnen. Nach Abendbrot und Versammlung ging’s, nun schon wieder wohlgelaunt, zum gemütlichen Teil über...

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Quelle: mein Gehirn

Verfasst: Mo 3. Aug 2009, 16:50
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